Vereinssatzung

Satzung des Akuma for Africa e. V. Augsburg

§ 1

Name und Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein tr√§gt den Namen ‚ÄěAkuma for Africa‚Äú. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Namen ‚ÄěAkuma for Africa e.V.‚Äú f√ľhren.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in 86199 Augsburg, In der Fuchssiedlung 12.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Unterst√ľtzung hilfsbed√ľrftiger Personen, vor allem Kinder in Ghana, die F√∂rderung von Erziehung, die F√∂rderung des √∂ffentlichen Gesundheitswesens, die F√∂rderung des Sports, die F√∂rderung von Kunst und Kultur, die F√∂rderung von Umweltschutz und anderweitige F√∂rderungen.
  2. Der Satzungszweck soll insbesondere¬† durch die Organisation und¬† Durchf√ľhrung kultureller Veranstaltungen, Unterst√ľtzung verschiedener Projekte in Ghana in Form der F√∂rderung und ggf. Aufbau von Schulen und Waisenh√§usern, sowie durch Sach- und Geldspenden realisiert werden.
  3. Der Verein verfolgt ausschlie√ülich und unmittelbar mildt√§tige und gemeinn√ľtzige Wohlfahrtszwecke im Sinne des Abschnittes ‚Äěsteuerbeg√ľnstigte Zwecke‚Äú der Abgabenordnung in der jeweils g√ľltigen Fassung.

    § 3

    Gemeinn√ľtzigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
  2. Mittel des Vereins d√ľrfen nur f√ľr die satzungsm√§√üigen Zwecke verwendet werden.
  3. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zweck der K√∂rperschaft fremd sind oder durch unverh√§ltnism√§√üig hohe Verg√ľtung, beg√ľnstigt werde.
  4. Mitglieder erhalten in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  5. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden, bei Aufl√∂sung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbeg√ľnstigten Zwecke keine Anteile des Vereinsverm√∂gens.

§ 4

Mitglieder 

  1. Der Verein besteht aus aktiven und fördernden Mitgliedern.
  2. Aktive Mitglieder k√∂nnen nat√ľrliche Personen sein.
  3. F√∂rdernde Mitglieder k√∂nnen nat√ľrliche sowie juristische Personen sein.
  4. F√∂rdernde Mitglieder unterst√ľtzen den Verein durch ihren F√∂rderbeitrag. F√∂rdernde Mitglieder haben kein Stimmrecht und k√∂nnen nicht Mitglieder des Vorstands sein. Sie k√∂nnen jedoch Antr√§ge an die ordentliche Mitgliederversammlung stellen und in der Versammlung begr√ľnden.

§ 5

Beginn und Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen.
  2. Über die Aufnahme der aktiven und der fördernden Mitglieder entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit in der dem Antrag folgenden Vorstandsitzung.
  3. Die Mitgliedschaft beginnt am ersten des auf die beschließende Vorstandssitzung folgenden Monats (Eintrittsmonat).
  4. Im Falle einer Ablehnung eines Antrags hat der Vorstand dem Antragsteller einen schriftlichen Bescheid zu erstellen. Der Bescheid braucht keine Begr√ľndung f√ľr die Ablehnung enthalten. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so kann der Antragsteller hiergegen Berufung zur Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet in der n√§chsten Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der vertretenen Stimmen endg√ľltig √ľber die Aufnahme des Antragstellers.
  5. Die Mitgliedschaft endet
    1. durch Austritt:Austritt ist nur zum Ende des Gesch√§ftsjahres zul√§ssig und muss schriftlich unter Einhaltung einer K√ľndigungsfrist von drei Monaten gegen√ľber dem Vorstand erkl√§rt werden; der Jahresbeitrag ist in voller H√∂he zu entrichten.
    2. durch Ausschluss aus wichtigem Grund:√úber den Ausschluss aus wichtigem Grund entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor der Entscheidung des Vorstandes ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorw√ľrfen zu √§u√üern. Der Ausschlie√üungsbeschluss ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gr√ľnde schriftlich bekannt zu geben. Gegen diesen Beschluss ist die Berufung zur Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab schriftlicher Bekanntgabe des Ausschlie√üungsbeschlusses an das Mitglied beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Die n√§chste ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit endg√ľltig dar√ľber, ob das betreffende Mitglied ausgeschlossen wird. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur pers√∂nlichen Stellungnahme zu geben. Wird der Ausschlie√üungsbeschluss vom Mitglied nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann auch gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, der Ausschluss sei unrechtm√§√üig. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn das Vereinsmitglied trotz einer erfolgten Mahnung mit der Bezahlung des Beitrags in R√ľckstand ist, bei grobem oder wiederholtem Versto√ü gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins sowie bei sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsinteressen ber√ľhrenden Gr√ľnden.
    3. durch den Tod des Mitglieds bzw. den Verlust der Rechtsf√§higkeit. 

      § 6

      Mitgliedsbeitrag 

  1. Die aktiven Mitglieder und die fördernden Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung, der mit einfacher Mehrheit der Stimmen zu fassen ist.
  2. Der Beitrag ist ab dem Eintrittsmonat anteilig zu entrichten. Mitgliedsbeiträge werden per Einzugsermächtigung auf das Konto des Vereins eingezogen.
  3. Wird ein Beitrag erhoben, so ist dieser in den auf das Jahr der Aufnahme in den Verein folgenden Jahren jeweils im ersten Quartal des Geschäftsjahres zu entrichten.

§ 7

Organe des Vereins 

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftf√ľhrer.
  2. Der Vorstand im Sinne des § 26  BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem Kassenwart. Jeder von ihnen vertritt den Verein einzeln.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt; er bleibt jedoch solange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.

§ 8

Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal j√§hrlich, m√∂glichst im ersten Quartal des Gesch√§ftsjahres, durch den Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen, schriftlich, bei Mitgliedern, die ihre Email-Adresse zur Verf√ľgung gestellt haben auch per Mail, einzuberufen. Weitere Mitgliederversammlungen sind durchzuf√ľhren, wenn es der Vorstand einstimmig beschlie√üt, wenn mindestens 1/10 der Mitglieder dies verlangt oder das Vereinsinteresse dies erfordert. In diesem Fall (Vereinsinteresse) sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche schriftlich durch den Vorstand einzuladen.
  2. Teilnahmeberechtigt an der ordentlichen Mitgliederversammlung sind neben den aktiven Mitgliedern auch die fördernden Mitglieder.
  3. Stimmberechtigt in der Mitgliederversammlung sind die aktiven Mitglieder mit jeweils einer Stimme.
  4. Die Mitgliederversammlung ist zust√§ndig f√ľr die Entscheidungen in folgenden Angelegenheiten:
    • Wahl der Mitglieder des Vorstands
    • Wahl der Rechnungspr√ľfer
    • Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands, der Jahresabrechnung und des Kontrollberichts der Rechnungspr√ľfer
    • Entlastung des Vorsands
    • Beschlussfassung √ľber die H√∂he und die Zahlungsmodalit√§ten von Mitgliedsbeitr√§gen
    • Genehmigung der Niederschrift der letzten Mitgliederversammlung
    • Satzungs√§nderungen
    • Aufl√∂sung des Vereins
    • sowie √ľber alle weiteren durch Gesetz oder diese Satzung zugewiesenen Aufgaben.

§ 9

Rechnungspr√ľfer

  1. Die Mitgliederversammlung bestellt zwei Rechnungspr√ľfer, die dem Vorstand nicht angeh√∂ren d√ľrfen.
  2. Die Rechnungspr√ľfer werden auf die Dauer von zwei Jahren gew√§hlt.
  3. Sie √ľberpr√ľfen die Buchf√ľhrung des Kassenwarts und erstellen einen Kontrollbericht f√ľr die ordentliche Mitgliederversammlung. Sie haben das Recht die Vereinskasse und die Buchf√ľhrung jederzeit zu √ľberpr√ľfen.

§ 10

Vorsitz in den Organen

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand f√ľhrt der/die Vorstandsvorsitzende ‚Äď im Verhinderungsfalle der/die stellvertretende Vorsitzende oder ein anderes von ihm/ihr zur Vertretung beauftragtes Mitglied des Vorstandes.

§ 11

Beschlussfassung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung

  1. Versammlungen des Vorstandes sind mit einer Frist von mindestens einer Woche vom Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Eine Verk√ľrzung der Ladungsfrist und eine Einberufung in jeder anderen Form sind zul√§ssig, sofern alle Vorstandsmitglieder sich damit einverstanden erkl√§ren.
  2. Der Vorstand des Vereins ist beschlussf√§hig, wenn mindestens die H√§lfte seiner Mitglieder vertreten ist. Mindestens zwei seiner gesch√§ftsf√ľhrenden Mitglieder m√ľssen pers√∂nlich anwesend sein. Die einem Vorstandsmitglied zustehende Stimme kann f√ľr einzelne Sitzungen auf ein anderes aktives Vereinsmitglied √ľbertragen werden. Die √úbertragung bedarf der Schriftform. Die schriftliche Vollmacht ist zu Beginn der Vorstandssitzung dem Versammlungsleiter zu √ľbergeben und verbleibt beim Verein.
  3. Sofern der Vorstand nicht beschlussf√§hig ist, ist eine neue Versammlung mit gleicher Tagesordnung unter Einhaltung einer Einladungsfirst von einer Woche einzuberufen. Diese Versammlung ist beschlussf√§hig bei Vertretung von mindestens der H√§lfte der Vorstandsmitglieder, darunter mindestens einem pers√∂nlich anwesenden Mitglied des gesch√§ftsf√ľhrenden Vorstands. In eiligen Angelegenheiten k√∂nnen Beschl√ľsse des Vorstands auch schriftlich, m√ľndlich, fernm√ľndlich, per Telefax oder in Textform herbeigef√ľhrt werden, wenn kein Mitglied des Vorsands diesem Verfahren widerspricht.
  4. Die Mitgliederversammlung und der Vorstand fassen ihre Beschl√ľsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder soweit diese Satzung nicht etwas anderes vorschreibt.
  5. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  6. Die einem Mitglied zustehende Stimme kann zur Aus√ľbung des Stimmrechts auf ein anderes aktives Mitglied √ľbertragen werden. Einem Mitglied darf jedoch nicht mehr als eine fremde Stimme √ľbertragen werden. Die √úbertragung bedarf der Schriftform und ist vor der Beschlussfassung oder Wahl dem Vorsitzenden der Mitgliederversammlung durch √úbergabe der Vollmacht, welche beim Verein verbleibt, nachzuweisen. Die √úbertragung gilt jeweils nur f√ľr eine Mitgliederversammlung.
  7. √úber Mitgliederversammlungen und Vorstandsversammlungen sind Ergebnisprotokolle anzufertigen, die von dem bestellten Schriftf√ľhrer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen sind.

§ 12

Verg√ľtungen f√ľr die Vereinst√§tigkeit

  1. ¬†Die Vereins√§mter werden grunds√§tzlich ehrenamtlich ausge√ľbt.

    2.   Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten

          entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer

    ¬†¬†¬†¬†¬† Aufwandsentsch√§digung nach ¬ß 3 Nr. 26 a EStG ausge√ľbt werden.

    3.¬† Die Entscheidung √ľber eine entgeltliche¬† Vereinst√§tigkeit nach Abs. 2 trifft die

    ¬†¬†¬†¬† Mitgliederversammlung. Gleiches gilt f√ľr die Vertragsinhalte und Vertragsbeendigungen.

    § 13

    Auflösung des Vereins und Vermögensbildung 

  1. F√ľr den Beschluss, die Satzung zu √§ndern, den Zweck der Satzung zu √§ndern oder den Verein aufzul√∂sen, ist eine Mehrheit von mindestens ¬ĺ der bei der Mitgliederversammlung anwesenden aktiven Mitglieder erforderlich.
  2. Die Mitgliederversammlung wählt zur Abwicklung der Geschäfte zwei Liquidatoren.
  3. Bei Aufl√∂sung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes f√§llt das Verm√∂gen des Vereins an ebenfalls steuerbeg√ľnstigte eingetragene Vereine, die es unmittelbar und ausschlie√ülich f√ľr gemeinn√ľtzige Zwecke (hier: Hilfe f√ľr Afrika) im Stadtbereich und im Einzugsgebiet von Augsburg zu verwenden hat.

    § 14

    Satzungsänderung

     

  1. Antr√§ge auf √Ąnderung der Satzung sind mit schriftlicher Begr√ľndung an den Vorstand zu richten. Der Vorstand teilt den Mitgliedern die √Ąnderungsantr√§ge zusammen mit der Tagesordnung mit. F√ľr die Mitteilung ist es ausreichend, dass die Mitglieder darauf hingewiesen werden, dass sie in die beabsichtigte Satzungs√§nderung Einsicht in den Gesch√§ftsr√§umen des Vereins nehmen k√∂nnen, der Verein den Mitgliedern die M√∂glichkeit gibt, die beabsichtigten Satzungs√§nderungen √ľber das Internet nachzuvollziehen und den Vereinsmitgliedern auf Wunsch ein entsprechendes schriftliches Dokument √ľbersendet.
  2. Der Vorstand ist berechtigt, solche √Ąnderungen der Satzung vorzunehmen, die gegebenenfalls von dem Registergericht f√ľr Eintragungen in das Vereinsregister oder dem zust√§ndigen Finanzamt f√ľr die Anerkennung der Steuerbeg√ľnstigung gem. ¬ß¬ß 51 ff. AO dieses Vereins aus formalen Gr√ľnden verlangt werden.